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Warten, bis die Stunde gekommen ist

Am zweiten Fastensonntag hörten wir die Geschichte von der Verklärung des Herrn. Jesus hatte die Jünger mit auf den Berg genommen und beinahe hatten sie das Wichtigste verschlafen. Dann sahen sie, wie der Herr verklärt wurde. Sie waren sprachlos, wussten nicht, was sie sagen oder tun sollten. Da schlägt Petrus vor, drei Hütten zu bauen.

Kommt Ihnen diese Situation nicht auch bekannt vor? Du möchtest etwas tun, aber du weißt nicht was. „Bauen wir erstmal eine Hütte“, lautet dann meist der Vorschlag. Hauptsache, es geschieht etwas.
Nein: das ist nicht immer die Hauptsache. Manchmal ist es an der Zeit, innezuhalten und eine Situation auszuhalten. Hinzuhören und im Herzen zu bewahren. Zu beten und zu warten, bis auch meine Stunde gekommen ist.

Ich finde, das ist eine gute Übung: für die Zeit der vierzig Tage bis Ostern und um die gegenwärtigen Ängste und Verunsicherungen in Europa und der Welt auszuhalten. Auch für den Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt“, mit dem wir uns gemeinsam mit Frankfurt und Buckow-Müncheberg auf den Weg machen und der ein geistlicher sein soll. Die Hauptsache ist, auf IHN zu hören; denn er ist der „geliebte Sohn“, so wie auch wir geliebte Söhne und Töchter sind.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gute und begleitete vorösterliche Zeit.

Peter Hartig, Diakon