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Liebe Gemeinde,

nun werden wir nicht mehr lange warten müssen auf den ersehnten dritten Priester, auch wenn vor Redaktionsschluss noch keine Einzelheiten bekannt gegeben werden können. Dadurch wird dann endlich die „Grundsicherung“ für unsere Gottesdienste und Seelsorge auch bei Urlaub und Krankheit in Ruhe möglich sein.
Wir können das Erreichte stärken, uns in eine neue Zukunft führen lassen. Und dies zu einem Zeitpunkt, an dem wir mit unserem Pastoralkonzept den Zweiten Meilenstein auf dem Weg zu einem gemeinsamen Pastoralen Raum und einer einzigen Pfarrei setzen. Den schwierigen Weg nehmen wir auf uns, um nachfolgenden Generationen und uns selbst kirchliche Zukunft in sich verändernder Gesellschaft zu ermöglichen. Das komplexe dabei ist, dass das nur mit jeweils aktuell möglichen Erkenntnissen geht – die oft kurzsichtig sind – weil sich die Zukunft nun mal nicht in einer Glaskugel erkennen lässt.

Unser Ziel ist es – und das möchte ich persönlich für alle Beteiligten bezeugen – dass die Gemeinden vor Ort mit den auf der Fläche verteilten Diaspora-Menschen, im Glauben – im eucharistischen Leben Christi – lebendig bleiben, ja, sogar lebendiger werden. So wollen wir uns selbst, wie auch unsere Kirche vor Ort, stärken und erneuern, erneuern und stärken.
Aber: Den Schatz der göttlichen Erkenntnis tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen (2 Kor 4,7), gemeinsam unterwegs unter der Leitung des Heiligen Geistes. Der Papst ermutigt uns in seinem Brief an die Deutschen zu dem sogenannten Synodalen Weg und er hat versprochen, uns auf diesem Weg zur Seite zu stehen und zu begleiten (vgl. Papstbrief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland, 29.06.2019, 13).

Zu Beginn wurde die Nachfolge Jesu in Seiner Kirche als der „Neue Weg“ bezeichnet. Immer wieder wurde und wird in unserer Kirche daran erinnert, „die Zeichen der Zeit“ zu deuten, was nicht heißt sich der Zeit anzupassen, sondern allen Menschen die Chance zu geben, in der einen Kirche Jesu Christi mitzugehen, sich zu Hause zu fühlen, zu „erkennen“ welch wunderbarer – aber sehr zerbrechliche – Schatz in ihr verborgen ist, der mich einlädt und die Möglichkeit schenkt, glücklich und in Fülle auf dieser Erde zu leben; das eben nicht mehr als Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. Denn durch Christus haben Juden und Heiden in dem einen Geist Zugang zum Vater (Eph 2,18f). Hier ist die Mission begründet, uns und unsere Kirche ständig zu erneuern, Ecclesia semper reformanda. Die Einladung ist ausgesprochen: Geh auch Du, gehen auch Sie auf diesen Weg mit. Suche Deinen Ort und Deinen Weg in unserem Pastoralen Raum. Dafür möchte ich mich den Worten des Apostels Paulus anschließen, wenn er sagt: Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen, Gott zur Ehre (2 Kor 4,15). Ich verspreche Ihnen mein Gebet und erbitte das Ihrige.

P. Theo M.Id.