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Die Osterzeit erzählt von der Freude der Auferstehung. „Friede sei mit Euch!“ wiederholt der Auferstandene wo immer er Menschen begegnet. Der Stein der Verzweiflung kann nun endlich von den schwerfälligen und traurigen Herzen weggewälzt werden… Einfach so und schwerelos? – eben nicht! Es ist immer wieder eine innere Auseinandersetzung, die zu äußerlicher Stärke und Ausdauer sowie zu innerem Frieden führt.

Es lohnt, sich diese Auseinandersetzung anzugehen. „Suche Frieden“ ist die Botschaft des diesjährigen Katholikentages in Münster. Papst Franziskus schlägt in einer seiner täglichen Predigten in Santa Marta eine erstaunliche Brücke vor, die ich uns für die Osterzeit 2018 und danach (!) ans Herz legen möchte: Wenn der Herr uns besucht, schenkt er uns Freude, das heißt er versetzt uns in einen Zustand des Trostes. Alle sind wir aufgerufen, den Trost zu erwarten, den Trost zu erkennen und den Trost zu bewahren.

Und wenn dieser starke Moment verstreicht, was bleibt? Der Friede. Der Friede ist die höchste Stufe des Trostes. In diesem Sinne möchte ich jeden und jede aus tiefstem Herzen einladen, zu trösten, wo es geht; sich trösten zu lassen, wo immer der schwere Stein der Ich-Bezogenheit, der Trennung und der Verschlossenheit wirksam sein eigenes Ziel der Trostlosigkeit und des Unfriedens zu verfolgen droht, als Friedensstifter und Trostspender im Alltäglichen zur Stelle zu sein.

 

Ihnen allen wünsche ich viele trostspendende und friedvolle Momente in den kommenden Wochen und Monaten. 

P. Theo M.Id.