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Willkommen

Gerade haben wir in unserer Pfarrei St. Maria Magdalena Christi Himmelfahrt gefeiert, immer noch mit Einschränkungen, aber vorsichtig optimistisch. Mit Himmelfahrt bekennt sich die Kirche zu ihrem Pilgerweg durch die Zeit. Als Kirche und ebenso auf dem persönlichen Lebensweg müssen wir stets mit dem Unvorhergesehen rechnen, uns anpassen, verändern.In den vergangenen Monaten haben wir eine nicht neue, aber sehr viel intensivere Erfahrung gemacht: Wir sind soziale Wesen. Wir brauchen ein Gegenüber, ein Du, ein für. Wir brauchen Gemeinschaft. Gemeinschaft braucht Nähe. Viele hoffen nunmehr Freiheit zurückzubekommen. Was aber werden wir als Gemeinde mit der zurückgewonnenen Freiheit zu mehr Gemeinschaft anfangen? Hat uns die Erfahrung der letzten Monate verändert? Eine bekannte Maxime sagt, dass man nur verändern kann, was man innerlich annimmt.

Nun steht Pfingsten unmittelbar bevor. Pfingsten feiern die Gläubigen die Sendung des Geistes Gottes zu den Jüngern Jesu und seine bleibende Gegenwart in der Kirche. Wo können Sie die Gegenwart des Heiligen Geistes spüren? Eine Frage, die niemand für sich allein beantworten, zu der Sie aber etwas beitragen können! Mein eigener Beitrag kommt durch ein Seminar, an dem ich teilgenommen habe: Ich glaube an Veränderung durch ehrenamtliches Engagement: Kirche setzt sich aus vielen Gliedern zusammen, ihren Talenten und Charismen, gelenkt und geleitet durch das Haupt, Jesus Christus selbst. Gestärkt durch das Bewusstsein, ein wichtiger, kostbarer und unersetzlicher Teil des mystischen Leibes zu sein. Nicht weniger sollte es bedeuten, sich ehrenamtlich in der Kirche zu engagieren. Warten Sie nicht darauf, dass jemand eingestellt wird. Hören Sie auf das, was Ihnen der Geist Gottes einflüstert. Der Heilige Geist ist spontan und macht frei, macht Lust, etwas zu tun. Was Kirche, das heißt unsere Gemeinde vor Ort, braucht, sind Ihre Ideen, Deine Zeit, unser aktives gemeinsames Gebet. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Schöne Worte? Wir wollen sehen und uns daran messen lassen, ob es ernst gemeint ist. Als Erstes brauchen wir eine Ansprechpartner/ -in für alle, die sich engagieren und mitgestalten wollen. Sodann werden wir für die Pfarrgemeinde eine Funktion (am besten ein Team) für die Koordinierung von Ehrenamtlichen einrichten. Schreiben sie uns, wenn Ihnen ihnen etwas fehlt und wenn Sie einen Impuls verspüren, selbst etwas zu machen. Es gibt reichlich umbestellte Felder im Weinberg des Herrn.

Herzliche Grüße,
Ihr Peter Hartig, Diakon