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Unsere Mutter ist zurück
– endlich! – stolz und frisch restauriert auf Ihrem frisch polierten Thron!
Ein Geschenk zum Neuen Kirchenjahr ist unserer Gemeinde und unserer Stadt zuteilgeworden und lässt uns aufschauen, staunen, wundern. Schon auf dem Titelbild lässt das nähere Hinschauen tatsächlich bereits einiges neu entdecken: Die Farbe, die Zehen und Finger, die Fußnägel, die zärtlichen Gesichtszüge – wie viel mehr in natura.
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Für mich ist das Geschenk der Gottesmutter,wie überhaupt die Sanierung von Pfarrgarten und Kirche wie eine neue Geburt: Schmerz und Anstrengung sind bald durch Freude und wunderbares Staunen hinweggefegt.
Welche Freude und wunderbares Staunen an vielen Stellen und zu vielen Momenten habe ich bei der Begleitung der Bauarbeiten erlebt! Wenngleich der Schmerz über schrumpfende Kassen doch auch durch begeisternde Spendenfreudigkeit ersetzt wurde. Die vorausschauende und sorgfältige Kalkulation und Sparsamkeit aller Beteiligten sorgt – was die Finanzen betrifft – für einen beruhigenden Blick in die Zukunft.
Am Ende bleibt, für unsere nachfolgenden Generationen, das ganz Neue. Die Spannung, das Lächeln und Lachen des Neugeborenen: wie bei jeder Geburt. Eine solche Geburt ist – jedes Jahr neu – Weihnachten.
Das Jesuskind weiß seine Wünsche zu formulieren – zuweilen wissen wir sie zu hören und zu verstehen. Kommt Sein Lächeln, sein Wunsch auch im Herzen an? Wenn ja ... Und ...? Welche Reaktion erlebt Er? Die eines dankbaren Kindes?
Ich lade Sie ein, die Dankbarkeit für das “Drum- herum“ – von Kirche und Pfarrhaus wie auch der begeisternden Freude der Geburt des Göttlichen Kindes – als Anlass zu nehmen, einen neuen Anlauf zu nehmen, Ihm die Herzenstür von Neuem zu öffnen: Dadurchwerdenmindestenszwei weitere Türen ebenfalls neu geöffnet: die zu den Menschen und die zu seinem Vater im Himmel. Nehmen wir es uns – wenn auch mitten im Alltag – in einem besinnlichen und gnadenreichen Advent vor. Das wünsche ich Ihnen und Euch von ganzem Herzen!
Herzlichst, Pater Theo M.Id. |